Projekt MährenFurt

Zukunftsbaustelle an der mittleren Emscher:

Das Kunstprojekt MährenFurt

Kunstwirken Off Art made in Emscher Valley Kunstfurt MährenFurt


Das Projekt fand im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft
und dem Atelier Das Gelbe Haus in Recklinghausen statt.

Die Installation der MährenFurt-Skulpturen über der Emscher

Die "Mährenfurt" nimmt Bezug auf die historischen Wildpferde, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts im Emscherbruch beheimatet waren. Die Emscher-Mähren, die Jokoos schlagen eine symbolische Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft des Emschertales. Die Installation bei Flusskilometer 39 will Grenzen überwinden - tatsächliche Grenzen, wie sie Flussläufe darstellen, aber auch Grenzen, die in den Köpfen der Menschen bestehen, Grenzen zwischen Kulturen, Lebensweisen und Weltanschauungen.
So finden wir eine Herde von "Jokoos" auch im Naturgebiet der Grundschule Pantrings Hof, große MährenFurt-Skulpturen, die von den Kindern zusammen mit ihren Eltern und Lehrern unter Leitung des Künstlers Reiner Kaufmann erstellt wurden. Am Schulgebäude befinden sich Schilder mit Informationen über das Projekt MährenFurt. Es bietet den Anwohnern die Möglichkeit, den Namen "MährenFurt" zum Programm zu machen und neue interkommunale Fäden und Kontakte über die Emscher zu spannen und zu anderen Orten des Wandels zu pflegen.

Mit der Installation der Jokoos über die Emscher am 1. Oktober 2013 um 12.00 Uhr wurde das Kunstwerk vollendet - der Dialog mit Anrainern, Passanten und Interessierten zum Wandel der Emscher-Region wird fortgesetzt.

Jokoos sind Geschöpfe des neuen Emschertals. Sie wollen gute Weiden und einen gestaltbaren Raum, wo lebenswerte Zukunft möglich ist - sie lassen sich weder verwalten noch vor Interessen spannen. Sie gleichen Kindern unserer Zukunft...

Frau Kuschkewitz und sechs Kinder der Klasse 4 waren zum Flusskilometer 39 gelaufen. Dort fand die Installation über die Emscher im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung statt.

Frau Bürgermeisterin Klemczak, Stellvertreterin des Oberbürgermeisters von Herne und Frau Kuschkewitz

Der Künstler Reiner Kaufmann inmitten vieler Teilnehmer

Reiner Kaufmann mit Frau Thierhoff, Kulturdezernentin der Stadt Herne

Der Schriftsteller Hans van Ooyen eröffnete die Veranstaltung im Beisein von Vertretern der Bezirksregierung Münster.
Rüdiger Brand erläuterte das Projekt aus Sicht der Emschergenossenschaft.

Jochen Weber, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Recklinghausen zitierte im Rahmen seines Grußwortes eine spannende Geschichte über einen Pferdefänger im Emschertal.
Frau Bürgermeisterin Klemczak stellte im Rahmen ihres Grußwortes das Kunstprojekt als einen Anfang eines nachhaltigen Dialogs über die Grenzen hinweg dar.
Ein Anwohner der Siedlung "In der Mährenfurt" erläuterte die großen Hoffnungen auf die Renaturierung der Emscher und auf einen nachhaltigen Dialog mit allen Beteiligten, die das Kunstprojekt MährenFurt in die Wege geleitet hat.
Den muskalichen Rahmen bildeten zwei Musiker, die von den Anwohnern organisiert worden waren.
Alle warteten nach den Wortbeiträgen auf das symbolische Installieren der MährenFurt-Skulpturen durch die beiden Bürgermeister der Städte Recklinghausen und Herne
Auch Reiner Kaufmann ist gespannt.
Frau Klemczak und Herr Weber erledigten das Hinüberziehen der Skulpturen hervorragend.
Alle Skulpturen waren in Bewegung und wurden später noch fachmännisch an den fünf Drahtseilen, die die Emscherpfade symbolisieren, befestigt.
Zum Abschluss der Veranstaltung konnten sich alle Teilnehmer an einem italienischen Imbiss "Gruß aus der Toscana" stärken.